Niedere Lärmschutzwand
Lärmschutzwand Melk
Lärmschutzwand Melk

rN•protect - Lärmschutzwand für Eisenbahngleise

Niedere Lärmschutzwand für den Schienenverkehr

Dem aus dem Grünbuch der Europäischen Kommission geforderten Ausbau des Schienenverkehrs als prioritäres Ziel der gemeinschaftlichen Verkehrspolitik, steht die dadurch hervorgerufene zusätzliche Lärmbelästigung gegenüber. Aus den erstellten Lärmkatastern geht hervor, dass die Bevölkerung durch adäquate Maßnahmen vor diesen Lärmquellen geschützt werden muss.

Der europäischen Arbeitsgruppe für Schienenverkehrslärm zufolge sind Lärmschutzwände die am häufigsten genutzte Lärmbekämpfungsmaßnahme, wobei deren Wirksamkeit umso besser ist, je näher sie sich am Entstehungsort befinden.

Die Hauptproblematik beim derzeitigen Bau von Lärmschutzwänden nahe dem Gleisrost ist das Fundament. Aus Gründen der Entwässerung und der Instandhaltung des Gleisrostes (Stopfen, Planieren) darf in unmittelbarer Nähe kein Fundament eingesetzt werden. Daher stehen die konventionellen 4 – 5 m hohen Lärmschutzwände in etwa 4 m Entfernung. Neben der positiven Eigenschaft des Lärmschutzes haben die hohen Wände aber den Nachteil, dass es zu einer totalen Sichteinschränkung des Passagiere kommt und auch der Lärm am zweiten befahrenen Gleis nur mäßig bedämpft wird.

ART hat eine neue, niedrige Lärmschutzwand für die Eisenbahn entwickelt, die fundamentlos am Gleiskörper steht – dem Ort wo der Lärm tatsächlich entsteht.

Vorteile

  • steht fundamentlos am Gleiskörper
    (kein Fundament notwendig und damit Beeinträchtigung von Dränagen, Kabelverlegungen, etc.)
  • niedrige Bauhöhe: Lärm wird dort eingefangen wo er entsteht und behindert nicht die Aussicht der Bahnreisenden
    Aufbau zwischen zwei Gleistrassen möglich, wodurch auch der entferntere Zug lärmreduziert werden kann
  • Konzept der Lärmbekämpfung geht in Richtung Maßnahmenbündel: z.B. Schienen schleifen, Hartkunststoff anstatt Grauguss-Bremsen, niedrigere Lärmschutzwände, etc.
  • Kostenreduktion im Vergleich zu konventionellen hohen Lärmschutzwänden
  • bessere Wirkung durch Bauweise nahe am Radschienensystem
  • Innenleben der Kassetten ist mit Gummigranulat aus dem Altreifenrecycling ausgestattet (gute Lärmreduktion und auch Ressourcenschonung).

Referenzen

Melk